Volker Döhne (Fotografien), Steffen Siegel und Marcus Trier (Text)

LIMES

Grenzgänge eines Fotografen von Bonn bis Xanten

192 Seiten mit 402 Abbildungen
28 × 21 cm

Gebundene Ausgabe
ISBN
978-3-7743-0699-8
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Grenzgänge eines Fotografen

Der Limes – Grenze des römischen Imperiums und längstes Bodendenkmal Europas. Von Bonn bis Xanten verlief er entlang des Rheins, der die natürliche Grenze bildete. Volker Döhne, Schüler in der legendären ersten Klasse von Bernd Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie, hat den Abschnitt 1993/94 vom Bundeskanzleramt bis fast zur niederländischen Grenze fotografiert. Seine Aufnahmen faszinieren auf mehreren Ebenen: Zum einen verdeutlichen sie, wie sehr sich die Nutzung dieser Grenzlinie in zwei Jahrtausenden verschoben hat. Zum anderen zeigen sie ein Nachkriegsdeutschland, das es so schon gar nicht mehr gibt. Wie im Zeitraffer dokumentiert das Buch die Geschwindigkeit, in der sich Stadtbilder, Lebensräume, Industrien und Landschaften heute verändern. Obschon aus einer anderen Zeit, gewinnen Döhnes Bilder erneute Aktualität, da der niedergermanische Limes – wie bereits der obergermanische als UNESCO-Welterbe anerkannt werden soll.

Volker Döhne (geb. 1953) studierte nach einer Schriftsetzerlehre an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd Becher und Tünn Konerding. Seit 1980 ist er als Fotograf und Gestalter an den Kunstmuseen Krefeld tätig.

Prof. Dr. Steffen Siegel hat eine Professur für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen und leitet dort den wissenschaftlichen Masterstudiengang »Photography Studies and Research«.

Dr. Marcus Trier (geb. 1962) war als Archäologe für die Stadt Meerbusch und als wissenschaftlicher Geschäftsführer einer Grabungsfirma tätig, bevor er 2000 ins Römisch-Germanische Museum Köln wechselte. Das renommierte Haus leitet er seit 2010.