Mario Kramp

Köln an der Seine

Der Kölner Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1937

Ca. 240 Seiten mit ca. 100 Abbildungen

21 × 27 cm

Gebundene Ausgabe
ISBN
978-3-7743-0902-9
erscheint demnächst

Packend, überraschend, enthüllend. Und nicht zuletzt erschreckend.

  • Köln auf internationalem Parkett – Europa vor dem Abgrund
  • Ein unveröffentlichter Fotoschatz von Karl Hugo Schmölz

Paris, im Sommer 1937. Ein letztes Mal geben sich die Nationen ein scheinbar friedliches Stelldichein auf der Weltausstellung. Nazi-Deutschland wird durch einen gigantischen Turm von Albert Speer mit Hakenkreuz repräsentiert. Als einzige Stadt weltweit errichtet aber auch Köln – ermutigt von den Franzosen – einen eigenen Pavillon mit Caféterrasse auf der Seine. Während im Geheimen längst der Krieg vorbereitet wird, beschwören die Kölner dort die Völkerverständigung. Hier der brutale Auftritt des deutschen Faschismus, dort seine weinselige, gemütliche Variante.

Im Bild festgehalten wird das alles von dem jungen Fotografen Karl Hugo Schmölz, der zwanzig Jahre später die Kölner Nachkriegsarchitektur dokumentieren wird. Auf der Grundlage bislang unausgewerteter Quellen aus Paris, Berlin und Köln rekonstruiert Mario Kramp eine vergessene Episode deutsch-französischer Geschichte.

Das Buch zur Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum:

24. August 2019 bis 15. Dezember 2019

Dr. Mario Kramp (geb. 1961), Historiker und Kunsthistoriker, ist seit 2010 Direktor des Kölnischen Stadtmuseums. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur kölnischen und rheinischen Geschichte sowie zur deutsch-französischen Kulturgeschichte, darunter Der kolossale Geselle. Ansichten des Kölner Doms vor 1842 sowie 1914: Vom Traum zum Albtraum. Köln und der Beginn des Bombenkriegs in Europa (beide Greven Verlag Köln).