Reinhard Matz

August Sanders „Köln wie es war“

Eine Revision

112 Seiten mit etwa 60 s/w Abbildungen
Format 12,5 x 20,5 cm

Klappenbroschur
ISBN
978-3-7743-0666-0
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Ein neuer Blick auf eine alte Liebe – eine kritische Würdigung des viel gelobten Kölner Fotografen

Dieses Buch behandelt eine erstaunliche Liebe: die späte Liebe der Kölner zu einem Fotokonvolut, das zur erfolgreichsten Bildersammlung über die Domstadt avancierte.

Wie kein anderer prägte August Sander mit seinen Fotografien aus den 1920er- und 1930er-Jahren die die visuelle Vorstellung des historischen Köln, obwohl seine Aufnahmen wenig innovativ waren und ein sehr eingeschränktes Bild der Stadt inszenierten. Wie gelang es dem weltberühmten Portraitisten, mit nicht nur stadtgeschichtlich verklärenden, sondern auch technisch fragwürdigenden Bildern eine so nachhaltige Resonanz zu erzeugen?

Reinhard Matz beschreibt die Entstehung der Kölnmappen, ihre Ankaufs- und Publikationsgeschichte, um das Werk schließlich mit einigem Stirnrunzeln zu würdigen: Fotokunst, die schon zur Zeit ihrer Entstehung weder der modernen Großstadt noch Sanders künstlerischem Rang entsprach.

 

Reinhard Matz, geb. 1952, studierte nach einer Fotografenlehre Philosophie, Germanistik, Medienwissenschaft sowie Künstlerische Fotografie. Er lebt seit 1975 in Köln und Berlin und arbeitet als freier Fotograf, Künstler und Medienwissenschaftler. Gemeinsam mit Wolfgang Vollmer verfasste er Köln vor dem Krieg und Köln nach dem Krieg (Greven Verlag Köln).